TSV 2000 Handball

Rothenburg o.d.T.

TSV 2000 - Helmbrechts

Premiere geglückt

Mit 32:20 (15:10) haben die Landesligahandballer des TSV 2000 Rothenburg das Premierenspiel in der neuen Rothenburger Mehrzweckhalle gegen den TV Helmbrechts gewonnen. Nur in der Anfangsphase konnten die Oberfranken mithalten, dann zogen die Tauberstädter unaufhaltsam davon, sehr zur Zufriedenheit der großen Mehrheit der 350 Zuschauer.

Am Anfang war noch etwas Sand im Getriebe der in Bestbesetzung angetretenen Rothenburger. Die Tauberstädter mussten sich bei der Punktspielpremiere in der neuen Mehrzweckhalle offensichtlich erst an die neue Heimspielstätte gewöhnen. So stand es in der neunten Spielminute 4:4 und die Hausherren hatten bis dahin einige Probleme mit der aggressiven Deckung der Gäste. Dann aber stellten sie sich immer besser auf den Gegner ein, was insbesondere Tim Ehrlinger mit drei Toren in Folge zum Zwischenstand von 7:4 nutzen konnte. Helmbrechts konnte in der Folgezeit den Rückstand nicht wirklich verkürzen, im Gegenteil, die Tauberstädter bauten bis zur Pause ihren Vorsprung auf fünf Tore aus (15:10).

In den ersten elf Minuten der zweiten Halbzeit machten die Hausherren dann alles klar. Mit einer konzentrierten Abwehrleistung und einem wieder einmal sehr guten Torhüter Andreas Amann gestattet man den Gästen in dieser Phase nur zwei Treffer. Sechs eigene Torerfolge führten zum Zwischenstand von 21:12 und die Messe war wieder einmal früh gelesen. Trainer Csaba Szücs konnte sich danach sogar den Luxus erlauben, den angeschlagenen Ivan Skaramuca, der bis dahin bereits fünf Mal erfolgreich war, zu schonen. Auch Maxi Schmidt, der noch nicht wieder in Vollbesitz seiner Kräfte war und Phillip Schemm, der von einem Magen-Darm-Infekt geschwächt war, wurden von Szücs nicht ins Spiel gebracht. Die harmlosen Gäste, bei denen lediglich Top-Torschütze Stefan Wopperer Torgefahr ausstrahlte, konnten davon nicht profitieren. In der fünfzigsten Spielminute betrug der Vorsprung dann erstmals 12 Tore (26:14), Torschütze war Nedim Jasarevic, der mit insgesamt acht Treffern zum besten Rothenburger Torschützen des Spiels avancierte. Auch in den letzten zehn Spielminuten ließen die Hausherren nicht nach, was zum deutlichen und auch in der Höhe absolut verdienten 32:20 Heimerfolg führte.

Aufgrund der Niederlage des Verfolgers TG Heidingsfeld (28:31 bei der HSG Fichtelgebirge) beträgt der Vorsprung der Rothenburger nun komfortable sechs Punkte sowie den zwei Mal gewonnenen direkten Vergleich. Bereits beim nächsten Auswärtsspiel bei der HSG Rödental/Neustadt können die Tauberstädter nun mit einem Sieg den Sack zumachen und die Meisterschaft sowie die Rückkehr in die Bayernliga feiern.

Rothenburg: Amann (1.-40.), Hörner (40.-60.) (Tor); Schemm (n.e.), Wurst (3), Kulas (2), Kister (2), Gluhak (1), Ehrlinger (6), Schmidt (n.e.), Wittmann (1), Skaramuca (5/3), Striffler (1), Jasarevic (8/2), Krauter (3)

Helmbrechts: Schindler, Özerkan (Tor); Troßmann (1), Wopperer (10); Aust, Berthold (3), Müller, Seuß, Leupold (5), Schenk, Rittweg, Eckardt (1), Frisch

Spielverlauf: 0:2, 2:3, 4:4, 7:4, 10:7, 13:9, 15:10 (HZ); 19:12, 21:12, 26:14, 29:17, 30:19, 32:20

Siebenmeter: Rothenburg 6 (Skaramuca trifft 3, Jasarevic trifft 2, verwirft 1) Helmbrechts 0

Zeitstrafen: Rothenburg 3 (Skaramuca 2, Wurst 1) Helmbrechts 4 (Eckardt 2, Wopperer und Aust je 1)

Schiedsrichter: Johannes Frosch und Maximilian Frosch (HSV Bergtheim)

Zuschauer: 350